Lehrerinnen und Lehrer in Baden-Württemberg sollen künftig keine sozialen Netzwerke meh r für ihre dienstliche Kommunikation nutzen. Das geht aus einer Handreichung des Kultusministeriums des Bundeslands hervor. Sie verbietet unter anderem den Nachrichtenaustausch innerhalb der Netzwerke sowie Chats oder den Austausch von Materialen über Arbeitsgruppen. Unzulässig sei die Kommunikation über soziale Netzwerke sowohl zwischen Lehrern und Schülern als auch zwischen Lehrkräften untereinander, heißt es darin.
Begründet wird das Verbot mit datenschutzrechtlichen Bedenken: Problematisch sei, dass die Daten auf Servern außerhalb Europas gespeichert würden. Die dortigen Datenschutzstandards entsprächen nicht den deutschen oder europäischen. Die Handreichung empfiehlt alternative Kommunikationsmittel wie "konventionellen Schriftverkehr" und verschlüsselte E-Mails.

Quelle: c't 18/2013

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