Im ersten Halbjahr 2014 haben Behörden weltweit insgesamt knapp 35 000 Anfragen an Facebook gerichtet, um Nutzerdaten zu erlangen -ein Anstieg von 24 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Aus Deutschland wurden 2537 Anfragen zu 3078 Nutzerkonten gestellt. Zu knapp 34 Prozent von ihnen hat Facebook laut seinem dritten Transparenzbericht Daten herausgegeben.
Manchmal stellen Behörden im Rahmen offizieller Untersuchungen Datenanfragen über Personen, die Facebook nutzen, erläutert das Social Network. Die meisten Anfragen beziehen sich auf strafrechtliche Fälle wie Raubüberfälle oder Entführungen. In vielen dieser Fälle beziehen sich die Behördenanfragen auf allgemeine Nutzerinformationen wie Name und Nutzungsdauer. Andere Anfragen beziehen sich auf protokollierte IPAdressen oder Kontoinhalte.
"Jede einzelne Anfrage, die wir erhalten, wird auf rechtliche Angemessenheit geprüft", beteuert Facebook. "Wir fordern eine detaillierte Darlegung der rechtlichen und sachlichen Grundlagen ihrer Anfrage, und wir weisen diese ab, wenn wir Rechtsmängel oder eine übermäßig breite oder vage Inforrnationsanforderung feststellen."

Quelle: c't 25/2014

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