Im neuesten Ubuntu Linux für den Langzeitgebrauch hat das Software-Center ausgedient. Zu den Neuerungen der Desktop-Ausgabe mit Fünf-Jahres-Support zählen das Snap-Paketformat und das ZFS-Dateisystem. 

Die neueste Desktop-Ausgabe von Ubuntu Linux ist mit ihrem Fünf-Jahres-Support-Zeitraum für den Langzeitgebrauch gedacht. Der Desktop in Ubuntu 16.04 "Xenial Xerus" wirkt auf Anhieb vertraut.

Das Fazit von heise:

"Blickt man auf Ubuntu Software oder die Werkzeuge für Snap-Pakete wirkt das neuen Ubuntu noch unausgereift. Kein Wunder, denn diese großen Änderungen wurden erst kurz vor dem Release integriert, da blieb wenig Zeit für Feinschliff. Anderes wurde dagegen gar nicht umgesetzt: Der Installer der Desktop-Version lässt noch immer Unterstützung für MD-Software-RAIDs und umfassenden LVM-Support vermissen, dabei wurde der schon 2013 in Aussicht gestellt. Ähnlich verhält es sich mit Unity 8. Ubuntu täte gut daran, statt ambitionierter Alleingänge mehr mit anderen Open-Source-Projekten zu kooperieren. Sonst werden Snap-Pakete irgendwann von einer Lösung wie den Xdg-Apps des Gnome-Projekts überholt, und erleiden ein ähnliches Schicksal wie das mit großen Erwartungen gestartete Ubuntu Software Center.

Alles in allem liefert das neue Ubuntu aber eine stabile Linux-Distribution mit viel aktueller Software in den reichhaltigen Repositories. So bleibt die Linux-Distribution in vielen Fällen die beste Wahl für Linux-Einsteiger."

Michael Kofler fasst zusammen:

"Die Neuerungen in Ubuntu lassen keine grenzenlose Begeisterung aufkommen. Echte Innovationen für den Linux-Desktop sehen anders aus. Snap ist ein interessantes Konzept, aber vorerst ohne praktische Relevanz für Desktop-Anwender."

Alles lesen unter https://kofler.info/ubuntu-16-04/

Einen Steckbriefe der Ubuntuversionen: https://wiki.ubuntuusers.de/Steckbriefe_der_Ubuntuversionen/

 

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