Es geht wieder mal um Datenschutzrichtlinien und Facebook schien in einer Umfrage vom Mai 2012 ein Votum in diesem Zusammenhang schlicht zu ignorieren, der Hintergrund: 

Facebook ging im vergangenen Jahr wieder- und gegen alle Kritik daran, Datenschutz und Nutzungsregeln zu ändern. Unter anderem behält sich der Dienst in diesem Fall vor, einige Informationen länger aufzubewahren. Im Mai letzten Jahres hatten dies über 7000 Nutzer bereits kritisiert. Facebook machte es daraufhin vom Ergebnis einer Abstimmung abhängig, ob sie umgesetzt würden.

In der Abstimmung sprachen sich dann aber nur 44 749 Mitglieder für die Änderung aus, 297 883 dagegen. Facebook ignorierte dieses Votum jedoch. Die Firma hatte im Vorfeld eine Beteiligung von mindestens 30 Prozent als Hürde gesetzt, ab der es sich an das Ergebnis gebunden sähe. Dafür hätten aber 270 Millionen Nutzer abstimmen müssen, also fast 800-mal so viele, wie teilgenommen haben. Deutsche Datenschützer hatten das Verfahren daher als Farce kritisiert. Quelle: c't 14/2012

Allerdings scheint es mir auch so als seien Facebook-Nutzer in der Regel an solchen Abstimmungen wenig oder gar nicht interessiert, denn konkrete Vor- oder Nachteile vermögen die wenigsten Facebook-User überhaupt zu realisieren und so kann Facebook mit dieser Nutzer-Arglosigkeit weiterhin und beinah offenbar nach Belieben, Datenschutz weiterhin systematisch aushöhlen.

 

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