Nein, das ist ja nicht wirklich neu, dass wir täglich tonnenweise Plastikmüll erzeugen und auch nicht neu ist, dass wir nicht großartig darüber nachdenken, was mit all dem Plastik passiert. Wir haben ja schließlich eine gelbe Tonne und da erledigt sich das Problem schon irgendwie und vermutlich wohl auch auf richtige Weise. Weit gefehlt, denn große Mengen des Plastikmülls landen in unsere Umwelt und das meiste davon in den Meeren, wo es auf die eine oder andere Weise zu uns zurückkommt. Im harmlosesten Fall wird es an den Stränden angespült, wo man es aufsammeln kann - wenn man es dann tut. Der leider weniger harmlose Fall zeigt, dass dieser Plastikmüll längst in unsere Nahrungskette gelangt ist und wir uns stetig damit vergiften, während wir nahezu ahnungslos, fest daran glauben, gerade etwas gesundes zu tun, während wir unsen Fisch verspeisen.

Das Magazin "Kontraste" vom 05.09.2013 zeigt in dem Beitrag "Frisch und giftig: Fische durch Plastikmüll belastet" eine äußerst dramatische Situation auf, die bisher bekanntes leider in den Schatten stellt.

Eine meiner Beobachtungen beim heuten Einkauf wird wohl wieder die sein, wie natürlich verpacktes Obst oder Gemüse, wie etwa Bananen oder Kohl, extra noch in Plastikbeutel verpackt werden oder man an der Kasse auch schnell noch nach zwei, drei Tüten nestelt, die ihren Weg sehr schnell in den Plastikmüll finden - im besten Fall. Der meiste Plastikmüll landet jedoch weiterhin in unserer Umwelt!

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