Der Beitrag vom ARD-Magazin Monitor vom Juni 2011 ist schon ein wenig älter und die Mitgliederzahl von Facebook ist inzwischen auch auf über eine Milliarde angewachsen aber das mindert weder die Aktualität des Beitrages noch die Tatsache, dass es genug Menschen gibt, die Facebook sehr kritisch gegenüber stehen. Und das zurecht, auch wenn Sonja Mikich den Beitrag mit den Worten beendet: "Nochmal, Soziale Netzwerke sind nicht Teufelszeug, ich benutze sie selbst gern, Monitor ist auch bei Facebook. Das heißt aber nicht, dass wir blöd- und blauäugig einem Konzern unsere Rechte auf Privatheit und Datenschutz einfach überlassen." Recht so!

 

Ich finde, dass der Begriff Privatheit den ganzen Sachverhalt allerdings doch sehr verniedlicht und es schon lange nicht mehr nur um unsere Privatspäre, sondern mehr um die Tatsache geht, dass hier längst im großen Umfang ein Kontrollverlust staatlicher Seits über den Datenschutz zugunsten von wirtschaftlichen Interessen stattgefunden hat. Das ist natürlich auch nichts neues mehr, nur dass längst auch eine geheimdienstliche Auswertung der gesammtelten Daten aus Sozialen Netzwerken stattfindet und stattfinden kann, hat eben genau etwas mit der Art und Weise der Aushöhlung, dem staatlichen Verrat der Rechte auf Privatspäre oder Privatheit zu tun, über dessen Konsequenzen sich kaum wirklich jemand im Klaren ist. Oder anders gesagt, ich habe sehr wohl etwas zu verbergen (und das werde ich auch weiterhin haben) und die Frage, die sich stellt, ist eben nicht was, sondern vor wem!

 

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