Über eine neue Funktion, den Kontoinaktivitäts-Manager, können Google-Nutzer festlegen, was nach ihrem Tod mit ihren Daten geschieht. Er wird aktiv, wenn das Konto eine vom Anwender festgelegte Zeit lang nicht genutzt wurde. Der Nutzer kann für diesen Fall eine Löschung der Daten verfügen oder Personen benennen, an die die Daten aller oder einiger ausgewählter Dienste geschickt werden sollen. Vor der Weiterleitung oder Löschung erfolgt eine Benachrichtigung per SMS. Der Dienst erstreckt sich auf + 1-Nachrichten, Blogger, Kontakte und Kreise, Drive, Gmail, Google+-Profile, Seiten und Streams, Picasa-Webalben, Google Voice und YouTube. Auch zuvor war es Hinterbliebenen möglich, Zugriff auf die Daten eines Verstorbenen zu erhalten, das Prozedere dafür war aber aufwendig. Die erforderlichen Urkunden, unter anderem eine Kopie des Personalausweises und eine Sterbeurkunde, mussten in einer Übersetzung und mit amtlicher Beglaubigung an den Hauptsitz von Google im kalifornischen Mountain View gefaxt werden.

Quelle: c't 10/2013

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