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f wie face it

Neue Datenschutz-Einstellungen für Jugendliche bei Facebook

Facebook verändert die vorgegebenen Privatsphäre-Einstellungen für neue Nutzer im Alter von 13 bis 17 Jahren. Der Standard-Empfängerkreis lautet künftig "nur Freunde", die Freunde von Freunden bleiben in der Voreinstellung außen vor. Jugendliche bekommen aber nun auch die Möglichkeit, öffentliche, für alle sichtbare Einträge zu posten. Wenn sie das zum ersten Mal tun, erscheint ein Warnhinweis in einem Pop-up-Fenster: "Wusstest Du, dass öffentliche Beiträge von jedem gesehen werden können, nicht nur von Personen, die Du kennst?" Facebook weist darauf hin, dass der Nutzer und alle im Beitrag markierten Freunde damit Freundschaftsanfragen und Nachrichten von Personen enthalten können, die sie nicht persönlich kennen. Der Beitrag wird erst nach einer kürzeren, zweiten Warnung gepostet. Facebook will den Jugendlichen damit nach eigener Aussage ermöglichen, mehr Menschen zu erreichen, wie über andere Online-Dienste auch. Einträge von Jugendlichen können künftig in der Timeline anderer Teilnehmer erscheinen.

Der rheinland-pfälzische Datenschutzbeauftragte Edgar Wagner kritisierte die Änderungen scharf: "Facebook tut alles, um sogar mit Kinderdaten Geld zu verdienen, und verkauft das am Ende noch als Datenschutz-Fortschritt", kritisierte er den Konzern. Es werde Zeit, dass der Gesetzgeber sich mit diesem unverantwortlichen Treiben auseinandersetze. Für Eltern sollte diese Änderung ein Anlass mehr sein, sich mit den Online-Aktivitäten ihrer Kinder zu befassen, damit sie ihnen im Ernstfall helfen können. In den c't-Links sind einige Angebote aufgeführt, die Eltern, Kinder und Lehrer dabei unterstützen. www.ct.de/1324054

Quelle: c't 24/2013

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Kein Verstecken bei Facebook

Künftig ist jeder Facebook-Nutzer über die interne Suche anhand seines Namens zu finden, verkündete Michael Richter, der Datenschutz-Chef des Konzerns. Die Einstellmöglichkeit "Wer kann Deine Chronik über Deinen Namen finden?" wird aus den Profilen entfernt. Schon im vergangenem Jahr war dieser Punkt bei all denjenigen verschwunden, die hier keine Einstellung vorgenommen hatten.
Als Grund führt Richter an, dass nur ein kleiner Prozentsatz der Anwender von der Wahlmöglichkeit Gebrauch gemacht habe. Sie würden nun mittels eines Hinweises auf der Facebook-Startseite über die Änderung informiert. Die Einstellung habe viel Nutzer irritiert, weil sie persönliche Bekannte nicht über die Suche gefunden hätten. Wirklich verstecken ließ sich ein Profil bei Facebook indessen nie: Über Freundeslisten oder öffentrliche Kommentare ließen sich alle Nutzer aufspüren, die mit anderen interagieren.

 

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"Facebook macht Spaß" - Facebooks Datensammelwut

Der Beitrag vom ARD-Magazin Monitor vom Juni 2011 ist schon ein wenig älter und die Mitgliederzahl von Facebook ist inzwischen auch auf über eine Milliarde angewachsen aber das mindert weder die Aktualität des Beitrages noch die Tatsache, dass es genug Menschen gibt, die Facebook sehr kritisch gegenüber stehen. Und das zurecht, auch wenn Sonja Mikich den Beitrag mit den Worten beendet: "Nochmal, Soziale Netzwerke sind nicht Teufelszeug, ich benutze sie selbst gern, Monitor ist auch bei Facebook. Das heißt aber nicht, dass wir blöd- und blauäugig einem Konzern unsere Rechte auf Privatheit und Datenschutz einfach überlassen." Recht so!

 

Ich finde, dass der Begriff Privatheit den ganzen Sachverhalt allerdings doch sehr verniedlicht und es schon lange nicht mehr nur um unsere Privatspäre, sondern mehr um die Tatsache geht, dass hier längst im großen Umfang ein Kontrollverlust staatlicher Seits über den Datenschutz zugunsten von wirtschaftlichen Interessen stattgefunden hat. Das ist natürlich auch nichts neues mehr, nur dass längst auch eine geheimdienstliche Auswertung der gesammtelten Daten aus Sozialen Netzwerken stattfindet und stattfinden kann, hat eben genau etwas mit der Art und Weise der Aushöhlung, dem staatlichen Verrat der Rechte auf Privatspäre oder Privatheit zu tun, über dessen Konsequenzen sich kaum wirklich jemand im Klaren ist. Oder anders gesagt, ich habe sehr wohl etwas zu verbergen (und das werde ich auch weiterhin haben) und die Frage, die sich stellt, ist eben nicht was, sondern vor wem!

 

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